…was sich ums Rad dreht…

Dauer-Test | V-Brake Shimano Deore LX BR-M580

Wie gut hat sich die preisgünstige Shimano LX V-Brake BR-M580 über die Jahre bewährt?
Ein Erfahrungsbericht.

V-Brake Shimano Deore LX BR-M580 mit Kool Stop Tectonic Bremsbelägen

Um diese V-Bremse: Shimano Deore LX BR-M580 geht es hier!

Preis

Der Preis der BR-M580 ist mit 15€ inkl. den Cartridge Bremsschuhen (Bremsschuhe, wo nur noch der Belag eingeschoben werden muss) sehr gut. Ich habe sie im Sommer 2006 im Set gekauft.

Gewicht

Die Shimano LX V-Brake BR-M580 wiegt 187 gramm mit den Kool Stop Tectonic Bremsbelägen inkl. aller Kleinteile wie Führungsröhrchen, Faltenbalg und Schrauben. Mit den originalen Cartridge Bremsbelägen dürfte das Gewicht von 187 gramm noch ein paar Gramm geringer sein. Im Übrigen liegt die BR-M580 in der abgebildeten Konfiguration auf dem Niveau der Avid V-Brake Single Digit 7, welche bei 185 Gramm liegen soll.

Bremsleistung

Über die Bremsleistung kann ich mich erst mal nicht beklagen. Die Bremsarme sind recht steif und der Druckpunkt ist definiert. Doch gibt es bei den verwendeten Bremsbelägen beachtliche Unterschiede. Die originalen Bremsbeläge harmonieren bei Trockenheit mit so ziemlich jeder Alufelge, solange sie nicht von Mavic ist. Gleiches gilt für die roten Bremsbeläge von Kool Stop. Bei Keramikfelgen sind natürlich die grünen Bremsbeläge von Kool Stop unverzichtbar.
Allerdings läßt die Bremswirkung bei Nässe und den eben genannten Belägen zu wünschen übrig. Mavic Felgen scheinen aufgrund der Maxtal-Aluminium-Legierung ein schwieriger Reibpartner zu sein. Die Bremskraft kann hier recht schwer dosiert werden.

Übrigens: Quietschen kam bei mir noch nicht vor!

Haltbarkeit

Die Gleitbuchsen der Bremsarme sind nach 4 Jahren und 6000km noch nicht ausgeschlagen und haben kaum Spiel.

Die originalen Beläge halten zwischen 2000 und 3000 km. Allerdings schmieren sie bei Nässe sehr schnell. Den größten Makel sehe ich im Zusammenhang bei den Kreuzschlitzschrauben, mit denen die Federspannung der Bremsarme feinjustiert wird. Die Schrauben sind an sich recht wertig und lassen sich nicht so leicht runddrehen. Allerdings setzen sich die Schrauben schnell im Gewinde der Bremse fest. Nach vier Jahren ließen sich diese nur noch sehr schwer drehen.
Mir blieb zur Abhilfe nur eine Zange zum Herausdrehen der Schrauben, die gründliche Reinigung und die Flutung der Gewinde mit WD40. Siehe da: Jetzt bekommt man die Schrauben sehr leicht gedreht und die LX V-Brake lässt sich wieder leicht justieren.
Wenn es bei V-Brakes noch was zu Optimieren gibt, dann ist das auf jeden Fall der Bereich der Schrauben zum Einstellen der Federspannung.

Tuning der BR-M580

Weil gerade Mavic Felgen (Wohl aufgrund der Maxtal-Legierung) ein schwieriger Reibpartner selbst bei Trockenheit sind entschied ich mich dazu, die Bremsbeläge Kool Stop Tectonic zu verbauen. Diese kosten zwar erst mal 15€ pro Bremse (Die Gummis um die 7,5€), aber die Investition macht sich schnell bezahlt. Drei verschiedene Pads sorgen für die nötige Bremsleistung in jeglicher Situation und schöpfen damit das Potential der Shimano LX V-Brake BR-M580 voll aus.
Will heißen: Wenig Handkraft, gute Dosierbarkeit & Bremsleistung.

Nachfolgemodell

Das Nachfolgemodell der BR-M580 ist die BR-T660. Die BR-T660 hat gegenüber der BR-M580 im Bereich der Zugklemmung eine horizontal positionierte Klemmschraube und einen separaten Gewindeinsatz. Bei der BR-M580 wurde das Gewinde für die Klemmschraube noch den Bremsarm geschnitten. Ebenso wurde bei der BR-T660 die Position der Einstellschrauben für die Federspannung verändert.

Fazit

Im Grunde ist die Shimano Deore LX V-Brake BR-M580 eine solide Bremse. Das Nachfolgemodell BR-T660 dürfte in puncto Justierung der Federspannung verbessert worden sein. Die Preise haben sich im Prinzip nicht verändert. Wer auf einfache und bewährte Technik steht kauft sich das aktuelle Modell BR-T660. Wer an der Bremsleistung noch was machen will rüstet auf die hier vorgestellten Bremsbeläge von Kool Stop – Modell Tectonic – um.

Viele Grüße von Stefan Heidrich

Meine Bikes: CUBE AMS 125 und Poison Ethanol

P.S.: Immer eine Hand am Lenker lassen!

Das plötzliche Ende: Race Face schließt nach 18 Jahren?

Vermutung: Offenbar Veruntreuung von Firmengeldern durch einen Teilhaber

In der Fahrradbranche hat sich Race Face aus British Columbia innerhalb der letzten 18 Jahren durch hochwertige Komponenten einen Namen gemacht.

Vorgezogener Aprilscherz?

Wohl nicht. Wie vorgestern Abend, den 12.März auf MTB-News bekannt wurde macht nun Race Face schluss und muss die Türen schließen. Über die Umstände der doch überraschenden Schließung sei noch nicht allzuviel bekannt. Allerdings macht in den Foren das Gerücht die Runde, dass seitens eines Teilhabers von Race Face Firmengelder veruntreut worden sein sollen und Konten, sowie Kreditlinien daraufhin gesperrt wurden. De Facto ist Race Face damit handlungsunfähig.

Auf der Webseite von Race Face ist bislang noch keine Meldung zu lesen.

Mitarbeiter John P schreibt auf Ridemonkey.com

“I wish the situation was optimistic, but we’ve been told the company
is going to be liquidated, and 90% of us are unemployed as of next
week. They’ll keep a few people on to assist with the liquidation.

My tenure with the company has been short, but it’s been a fun ride.
Thanks to all the great athletes, customers, and media folks I’ve had
the opportunity to work with. Thanks also to the amazing group of
coworkers I have out here. All of you make stuff like this hurt a lot
less”

Ich wünschte die Situation wäre optimistischer, doch uns wurde mitgeteilt, dass das Unternehmen liquidiert wird und 90% von uns ab nächster Woche nicht mehr als Beschäftigte gelten. Es werden noch ein paar Leute mit der Liquidierung befasst sein.

Meine Beschäftigungszeit in dem Unternehmen war zwar kurz, aber es hat Spass gemacht. Danke an all die großartigen Sportler, Kunden und Medienvertreter mit denen ich die Gelegenheit bekam zusammen zu arbeiten. Danke auch an die vielen verrrückten Mitarbeiter. Die Sachen die Ihr gemacht habt tuen bei weitem nicht so weh.

Ich persönlich habe selbst schon Race Face Komponenten gefahren und war davon begeistert. Race Face ist für mich ein fester Bestandteil in der Bikebranche. Umso erstaunlicher ist nun die Meldung, dass Race Face liquidiert wird.

Wie geht es weiter?

Warten wir es ab. Es wäre toll, wenn sich in der Zukunft finanzkrätige Investoren finden, die Race Face wieder aufleben lassen. Sowas würde dann nicht zum ersten Mal passieren.

Credits

Viele Grüße von Stefan Heidrich

Meine Bikes: CUBE AMS 125 und Poison Ethanol

P.S.: Immer eine Hand am Lenker lassen!

Tour | Trainingsausfahrt mit dem Veloteam vom RSC Cottbus

Trainingsausfahrt mit dem B-Team des Veloteams vom RSC Cottbus

Endlich Frühling! Und zweistellige Plusgrade!

Nachdem ich bereits am gestrigen Samstag den 12.März meine Hausrunde (CB- Talsperre Spremberg- drumherum und zurück) trotz wenig Schlaf schneller abgefahren bin als ursprünglich gedacht (50 km in 105 Minuten – das spitzenmäßiger Wetter war der Grund) , stand für mich diesen Sonntag fest, dass ich zusammen mit dem Veloteam vom RSC Cottbus fahre.

Das Veloteam vom RSC Cottbus trifft sich in der Saison (etwa März bis Oktober) Mittwochs und Sonntags um in drei verschiedenen Leistungsklassen (A-Team, B-Team & C-Team) zusammen 2 – 2,5 h mit Spass auf dem Rennrad zu trainieren. Außerhalb der Saison wird mit Mountainbikes gefahren. RTFs stehen in der Saison ebenso auf dem Programm.

Heute bin ich um 9:15 auf Verdacht Richtung Treffpunkt (BSV-Sportplatz, B97-Ortsausgang Cottbus Richtung Peitz) gefahren und siehe da: Es waren genug Fahrer da.

Treffpunkt am BSV Sportplatz an der B97 in Cottbus

Sonntag 9:30 | Treffpunkt BSV-Sportplatz, B97-Ortsausgang Cottbus Richtung Peitz

Aussichtspunkt Schlichow zum Cottbuser Ostsee | Hintergrund Kraftwerk Jänschwalde

Aussichtpunkt Schlichow Richtung zukunftigen Cottbuser Ostsee

Kurze, ich sage mal: Pause  am Aussichtspunkt Schlichow

Die ersten Höhenmeter sind gemacht | Kurze “Pause” am Aussichtspunkt

Bei Haasow

Das B-Team bei Haasow vorm Bahnübergang | Leider war ich hier noch nicht schnell genug um die gesamt Gruppe aufs Bild zu bekommen.

Veloteam RSC | B-Team am Anstieg beim Aussichtsturm Cottbus Merzdorf

Hier am Aussichtsturm Merzdorf hat es schon eher funktioniert…

B-Team vom Veloteam des RSC Cottbus am Aussichtsturm Cottbus Merzdorf am Cottbuser Ostsee

Weil mein Telefon wieder zu lange gebraucht hat blieb mir nur die Rückansicht. Im Hintergrund ist der Aussichtsturm Merzdorf am zukünftigen Cottbuser Ostsee zu sehen.

Schattenspiel und Knick in der Optik

Knick in der Optik? – Ja! Schattenspiel auf dem Damm zwischen Cottbus Wilmersdorf und Maust.

Während der Fahrt auf dem Damm des neuen Hammergrabens zwischen Cottbus Wilmersdorf und Maust | Hintergrund: Kraftwerk Jänschwalde

Das einzige “Gruppenbild”, welches während der Fahrt gelungen ist. Auf dem Damm des neuen Hammergrabens. Im Hintergrund ist das Kraftwerk Jänschwalde zu sehen.

Tachobild Sigma Sport 1606L | 29,5 km/h

Fürs Protokoll | Unser Reisetempo auf Asphalt.

Geparkte Fahrräder

Am Ziel in Cottbus Ströbitz. Die Fahrräder sind abgestellt…

Gaststätte in den Kleingartenanlagen in Cottbus Ströbitz | Zusammentreffen der drei Teams

…mein CUBE AMS hat jedoch den Platz in der Sonne bevorzugt | Traditionelles Zusammentreffen der Teams nach der Ausfahrt gegen 11:30 auf ein Belohnungsbierchen. Diesmal an einem kleinen Gasthaus in Cottbus Ströbitz in den Kleingartenanlagen.

Wie immer war es eine schöne Ausfahrt. Heute im relaxten Tempo auf Ashalt und im Gelände. Um auch Höhenmeter zu machen wurde so ziemlich jeder Sandhaufen mitgenommen.

Meine Bilanz

Strecke: 46,62 km | Fahrzeit: 1:59:24 | gefahrener Schnitt: 23,42km/h | V-max: 52,14 km/h

Infos

Zur Webseite des Veloteams vom RSC Cottbus: Veloteam

Grüße an das Veloteam vom RSC Cottbus & …

Viele Grüße von Stefan Heidrich

Meine Bikes: CUBE AMS 125 und Poison Ethanol

P.S.: Immer eine Hand am Lenker lassen!

Aphorismus der Woche | KW 11 2011

Zu einem geizigen Vater gehört ein verschwenderisches Kind – Aus Frankreich.

Viele Grüße von Stefan Heidrich

Meine Bikes: CUBE AMS 125 und Poison Ethanol

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Tour | Von Cottbus nach Königs Wusterhausen mit dem Fahrrad

Eine meiner meist gefahrenen Langstrecken: Cottbus – Königs Wusterhausen bei Berlin

Nach einer doch kurzen Nacht von Samstag den 5.März zum Sonntag den 6.März mit gerade mal vier Stunden Schlaf habe ich an meinem Vorhaben festgehalten, die Strecke Cottbus – Königs Wusterhausen (Da ist ja mein zweites Zuhause) mit ein klein wenig Gepäck in Angriff zu nehmen, da ich den darauf folgenden Montag eh nach Berlin zur Arbeit wollte.

Der Wetterbericht hatte Sonnenschein vorausgesagt und so war es auch. Allerdings hat das auch mit dem Wind gestimmt, also in der Vorhersage: Nordwind um die 15 km/h. Ergo: Gegenwind auf der gesamten Strecke.

Ich habe mich darauf eingestellt und bin es entsprechend langsam angegangen. Spontan habe ich noch mit meinem Bruder verabredet, dass wir uns in Köthen (Nördlich der Wehlaberge bei Krausnick und von Tropical Islands) treffen und dann die letzten 32 Kilometer zusammen fahren.

Poison Ethanol mit Ortlieb Backroller Classic Schwarz

11:43 Uhr | Startklar in Cottbus. Mein Poison Ethanol beladen mit den legendären Ortlieb Backroller Classic Taschen. Gewicht Gepäck: ca. 12 kg. Also noch moderat.

Poison Ethanol mit Ortlieb Backroller Classic bei Boblitz aus Raddusch kommend.

Zeit für die erste Pause nach gut 32 km kurz vor Boblitz. Ortschaft davor war Raddusch.

Bauarbeiten für einen Umfluter zwischen Lübbenau und Lübben

Zwischen Lübbenau und Lübben. Bauarbeiten für einen Umfluter | Schon klar! Für mich unnötig, auch wenn am anderen Ende ein 7cm Absatz zum Asphalt ist.

Poison Ethanol mit Ortlieb Backroller Classic auf Holzbrücke zwischen Lübbenau und Lübben

Die zweite Holzbrücke auf dem Radweg zwischen Lübbenau und Lübben.

Poison Ethanol mit Ortlieb Backroller Classic auf Holzbrücke zwischen Lübbenau und Lübben

Andere Perspektive. Die Rampen der Holzbrücken sind zwar steil, aber locker befahrbar. Man muss nur rechtzeitig runterschalten. Also aufs kleinste Kettenblatt. Wenn es herabgeht: Finger an beiden Bremshebeln und den Hintern kurz hintern Sattel.

Blick auf Tropical Islands von Lubolz aus.

Blick von Lubolz aus. Wer genau hinsieht entdeckt übern Lenker-Vorbau die Halle von Tropical Islands (ehemals Cargolifter) zwischen Krausnick und Brand.

Asphaltierte Fahrrad - Waldautobahn zwischen Lobolz und Krausnick

Waldautobahn zwischen Lubolz und Krausnick. Der beste Streckenabschnitt.

Etwa 25 Minuten später war ich dann in Köthen, wo ich dann auf meinen Bruder traf und meine zweite größere Pause gemacht habe.

Die letzten 32 Kilometer gings dann über Märkisch Buchholz und von da aus die B179 bis Königs Wusterhausen mit gelegentlichem Führungswechsel. Ab Neubrück war der Gegenwind fast wie verschwunden und wir konnten unser Tempo erhöhen.

Fazit

Insgesamt waren es so ziemlich genau 100km mit einer reinen Fahrzeit von gut 4,5 Stunden (Schnitt: 22,5km/h). Unterwegs war ich 5h 15min.

Im August 2010 habe ich für die nahezu gleiche Strecke mit ähnlich viel Beladung (104,4 km – Umleitung wegen Hochwasser) inkl. Pause auf der Schlossinsel Lübben gerade mal 4h und 15min gebraucht. Der Schnitt war da bei 26,5 km/h. Wenn alles passt, dann brauche ich für die Strecke mit meinem CUBE inkl. kurzer Pause weit unter 3,5h.

Der Gegenwind war die meiste Zeit nicht zu schwach und hat mir mächtig Einhalt geboten. Trotz 5°C habe ich 2 Liter Wasser und meine komplette Verpflegung verbraucht (Cracker, Schokolade, Bananen). An und für sich gutes Training zur Grundlagenausdauer.

Die Route der Tour im Detail:
Bahnhof CB – Bahnhof Königs Wusterhausen (100km | ca. 3 – 6,5h)

Gleich vorweg: Ohne ein wenig Training und Grundkondition wird die Tour zu einer Qual mit anschließendem Muskelkater. Die angegebene Zeit von 3h ist für den trainierten Rennradfahrer unter guten Bedingungen locker machbar. 6,5h braucht man als sportlicher Tourenfahrer mit Gepäck und zwei / drei kurzen Pausen.

Cottbus – Kolkwitz

In Cottbus beginnt die Tour am Spreewaldbahnhof in der Wilhelm-Külz-Straße. Diese nach Westen folgen am Ausbesserungswerk vorbei. Über die Karl-Liebknecht Straße rüber und auf der Waisenstraße weiter. Dann geradeaus über die Berliner Straße nun auf der Pappelallee weiter bis zum Kreisverkehr. Am Kreisverkehr die dritte Ausfahrt, also “links” in die Dahlitzer Straße nehmen. Die Dahlitzer Straße geht dann in die Fichtestraße über. Die Fichtestrasse (K7130) am ehemaligen Flugplatz entlang Richtung Zahsow / Kolkwitz.

Kolkwitz – Kunersdorf

Fährt man ab Ortsausgang Cottbus den Radweg am ehemaligen Flugplatz entlang, so kommt man ca. 1km später auf eine Kreuzung zu. Rechts gehts die Straße bzw. den Radweg nach Zahsow. Für uns geht geradeaus in die Ströbitzer Straße nach Kolkwitz. Weitere 1,5 km später kommt die nächste Kreuzung mit der Bahnhofstraße – hier auf den Verkehr achten!

Kunersdorf – Babow

Geradeaus geht es die Papitzer Straße (K7131) weiter über Dahlitz nach Kunersdorf. Durch Kunersdorf durch fahren und ca. 200m vorm Bahnübergang rechts weg nach Milkerdorf die Milkersdorfer Allee nehmen (immer noch K7131). Durch Milkerdorf die Schlossstraße fahren. Den Abzweig nach Krieschow-Vorwerk auf der linken Seite links liegen lassen – es geht gerade aus weiter nach Babow.

Babow – Vetschau

In Babow links abbiegen in die Lindenallee – später Babower Weg (K7133 – später K6627) nach Vetschau. In Vetschau 150m vor dem Bahnübergang rechts in den Stradower Weg abbiegen, am Sportplatz vorbei Richtung Mühle. 800m später gehts weiter über die Kreuzung geradeaus Richtung Stradow, ab Ortsausgang Vetschau auf der Dorfstraße nach Stradow. In Stradow links halten, dann links die Stradower Dorfstraße nach Raddusch fahren.

Vetschau – Raddusch

In Raddusch fährt man dann auf der Friedhofstraße weiter zum Dorfplatz. Am Dorfplatz nach links und dann nach etwa 200m die Gabelung nach rechts auf den Groß Lübbenauer Weg. Nach 500m wird die Bahnstrecke gequert. 1km später ist man an der B115 (E36). Unmittelbar vor Erreichen der Bundesstraße geht es rechts weg nach Boblitz. Der Radweg geht dann in Boblitz nach links auf die Kleine Spreestraße.

Wer richtig flott, also mit weit über 30km/h, unterwegs sein will, der fährt ab hier bis Lübbenau auf der Straße.

Raddusch – Boblitz – Lübbenau

In Boblitz muss man dann ein wenig auf die Ausschilderung für die Radfahrer achten – es geht im Zick-Zack-Kurs durch den Ort – und dass man die B115 erreicht. Die Straßen in Boblitz: Kleine Spreestraße rechts abbiegen in die Boblitzer Spreestraße. Die Boblitzer Spreestraße bis zur Kreuzung mit der Boblitzer Lindenstraße folgen. In die Boblitzer Lindenstraße nach rechts abbiegen. Den letzten Abzweig 100m vor der B115 fehlt bislang die Ausschilderung. Geradeaus wird man auf den Wiesenweg – einen geschotterten Feldweg- geführt. Für den Radler geht es nach links in die Straße der Jugend zur Bundesstraße. Weiter geht es rechts auf der Boblitzer Chausseestraße auf dem Radweg an der Tankstelle (ab da separat und parallel zur Straße) und einem Autohaus vorbei nach Lübbenau.

Lübbenau – Lübben

In Lübbenau über den Bahnübergang, dann auf der Bahnhofstraße am Bahnhof vorbei weiter bis zur Kreuzung vor dem nächsten Bahnübergang. An der Kreuzung rechts in die Karl-Marx-Straße abbiegen. 50m später wieder links in die Gartenstraße, über zwei schwer einzusehende Kreuzungen geradeaus und dann etwa 750m auf der Wiesenstraße geradeaus durch die Siedlung Stennewitz. Die befestigte Fahrbahn geht dann nach links ab. Dieser folgen und etwa 200m später wieder nach rechts auf die Stennewitzer Ringstraße. Auf der rechten Seite ist Wiese, auf der linken Seite sind noch ein paar Gärten. 400m später geht es zwangsläufig wieder nach rechts weitere 400m die Baumreihe entlang. Die befestigte Fahrbahn geht dann wieder nach links ab. 1km später auf der Stennewitzer Ringstraße folgt auf der rechten Seite eine Holzbrücke.

Diese wird überquert. Auf der anderen Seite der Brücke ist eine schöne Möglichkeit zum rasten. Nun geht es den Radweg immer geradeaus auf den Damm entlang der Hauptspree. Die Hauptspree hat man auf der rechten Seite. Irgendwann geht es über die zweite Holzbrücke weiter entlang der Hauptspree, die dann nach etwa 2,3 km rechts abgeht. 500m später geht es rechts zur Jugendherberge und geradeaus weiter zur Schlossinsel Lübben.

Lübben – Lubolz

Auf der Schlossinsel Lübben kann man prima Rast machen. Hier ist etwa die halbe Strecke absolviert. Weiter geht es die B115 (Richtung Freiwalde, Golßen, Baruth) durch Lübben – Am Spreeufer, dann Berliner Straße, dann Berliner Chaussee. Am Kreisverkehr (rechts ist ein LIDL) darauf achten, dass man so halb rechts weg auf die gepflasterte Straße – Lubolzer Straße – fährt. Diese mündet wenig später an eine asphaltierte Straße (von links der zweite Kreisverkehr). Es geht geradeaus weiter Richtung Lubolz auf dem Radweg an der Straße. Auf der rechten Seite sind bis zur Brücke der stillgelegten Bahnstrecke nach Beeskow Gärten. Nach der Brücke hat man auf der linken Seite bis Lubolz in 300m Entfernung die Bahnstrecke nach Königs Wusterhausen.

Lubolz – Krausnick

In Lubolz die Hauptstraße – Lubolzer Dorfstraße – folgen. Dann halb rechts in die Lubolzer-Lübbener-Straße und wenig später nochmal rechts in die Lubolzer Hauptstraße Am Ende folgt auf der rechten Seite ein Landwirtschaftlicher Betrieb und auf der linken Seite sieht man auf der Höhe des Betriebes in gut 9 km Entfernung die Halle von Tropical Islands. Danach geht es über die asphaltierte Waldautobahn nach Krausnick. Der Weg mündet vor Krausnick an eine Landstraße – L71.

Krausnick – Märkisch Buchholz

Rechts gehts nach Krausnick, links nach Schönwalde. In Krausnick an der Kreuzung am Gasthof rechts abbiegen und auf der L71 – Dorfstraße weiter (links würde es zu Tropical Islands gehen). Durch Krausnick durchfahren.

Auf keinem Fall den ausgeschilderten Radweg folgen, der 500m nach der Kreuzung links weg über eine Anhöhe nach Groß Wasserburg führt (sobald der Ort endet hat man Feldweg mit teilweise sehr tiefem Sand. Die geschotterte Radspur ist ein sehr schlechter Witz).

Nach dem Ortsausgang Krausnick geht die Straße geradeaus nach Schlepzig (auf der L421) und links nach Groß Wasserburg. Links nach Groß Wasserburg abbiegen, also auf der L71 weiter. Etwa 300m nach dem Ortseingang Groß Wasserburg geht es links weg auf die gepflasterte Straße (Dorfstraße) nach Köthen. Etwa 500m nach der Kreuzung folgt auf dem Kopfsteinpflaster eine Gabelung. Links halten. Danach folgt unmittelbar der Ortsausgang Groß Wasserburg und die Fahrbahn ist wieder asphaltiert. 3,5km später ist man in Köthen Auf der Straße am Campingplatz nach einem Gestüt an der nächsten Kreuzung. Links abbiegen in die Dorfstraße nach Märkisch Buchholz. Nun geht es die nächsten 4,5km auf der Köthener Straße bis Märkisch Buchholz ein paar mal auf und ab.

Märkisch Buchholz – Bestensee

In Märkisch Buchholz folgt dann nach kurzem Kopfstein (immer noch Köthener Straße) die Kreuzung an der Schleuse. Hier rechts in die Schützenstraße einbiegen. 300m weiter folgt die nächste Kreuzung. Hier geht es nach links auf den Königs Wusterhausener Weg bzw. die B179. Am Ortsausgang folgt auf der rechten Seite ein Radweg. Dieser führt bis zum Forsthaus Hammer. Danach geht es weiter auf dem relativ rauen Asphalt der B179 über Neubrück nach Bestensee.

Bestensee – Königs Wusterhausen

In Bestensee durch den Kreisverkehr “geradeaus”, also die zweite Ausfahrt nach Körbiskrug bzw. Königs Wusterhausen auf die Spreewaldstraße wählen. Etwa 700m nach dem Ortseingang Körbiskrug rechts in die Bürgerswalder Straße abbiegen und immer geradeaus. Ab Zessen ist man dann auf dem Seglersteg. Nach etwa 1,6km geht zuerst der Weidendamm links weg. Weitere 200m (nun auf der Dorfstraße) später links halten und auf der Schulstraße zum Bahnübergang. Vorm Bahnübergang weiter auf die Eisenbahnstraße und immer geradeaus. Die Eisenbahnstraße geht dann in die Straße Am Güterbahnhof über.

In Königs Wusterhausen folgt dann links der Bahnübergang Fichtestraße. Diesen überqueren bis zur Kreuzung Fichtestraße – Cottbuser Straße. Die Cottbuser Straße rechts abbiegen. 400m später nach der Ampel rechts in die Karl-Marx-Straße abbiegen. An der Kreuzung Eichenallee rechts abbiegen. Diese geht nach 200m links in die Maxim-Gorki-Straße über. Nach weiteren 200m ist der Bahnhof Königs Wusterhausen erreicht.

ZIEL

Viele Grüße von Stefan Heidrich

Meine Bikes: CUBE AMS 125 und Poison Ethanol

P.S.: Immer eine Hand am Lenker lassen!

Tour oder Hausrunde Talsperre Spremberg | CB – Stausee – Branitz – CB

Mit Bildern vom Südstrand Klein Döbbern, von unterwegs und vom Branitzer Park

Zwar mit einem Tag Verspätung, aber was solls…

Balsam für die Seele – so könnte ich die Tour vom Samstag den 5.März 2011 beschreiben. Bis auf etwas Wind der beim Fahren gestört hat meinte es Petrus wirklich gut mit mir. Ich hatte noch das Glück, dass ich die Sonnenstunden über die Mittagszeit genutzt habe.

Die Tour von Cottbus zum Stausee Spremberg, einmal drumherum und dann wieder zurück ist meine Hausrunde; gerade wenn ich wenig Zeit für eine ausgiebige Tour finden kann und nicht weiß wo ich hin fahren soll.

Diesmal ließ ich es bei dem herrlichen Sonnenschein gemütlich angehen, weil den Sonntag darauf eine Tour mit Gepäck von Cottbus nach Königs Wusterhausen anstand.

Und nun die Bilder…

Schild Südstrand Klein Döbbern

Schild Südstrand Klein Döbbern | Westseite der Talsperre

Der Aussichtsturm am Südstrand klein Döbbern im Sonnenlicht.

Der Aussichtsturm am Südstrand in Sonnelicht zur Mittagszeit

Tourismusinfo am Aussichtsturm Südstrand Klein Döbbern über die Entstehungsgeschichte der Talsperre Spremberg

Tourismusinfo | Wissenswertes über die Entstehung der Talsperre Spremberg

Blick vom Aussichtsturm Südstrand Klein Döbbern zur Staumauer der Talsperre

Blick zur Staumauer der Talsperre Spremberg

Blick zum Strand vom Turm aus | Südstrand Klein Döbbern

Den Blick um 180° gedreht, und schon sieht man den Strand

Cube AMS 125 von oben | Licht- und Schattenspiele am Aussichtsturm Südstrand Klein Döbbern

Mein CUBE AMS 125 mal in neuer Perspektive

Blick zum Spreecamp Bagenz vom Aussichtsturm Südstrand Klein Döbbern

Blick zum Spreecamp Bagenz | Leider sieht man nicht viel ..

CUBE AMS am Wegweiser im Bereich des Nordstrand Klein Döbbern

Auf dem kürzesten Wege sind es 12 Kilometer bis zum Branitzer Park von hier aus.

Hinweisschild zum Branitzer Park kurz vorm Ortseingang Branitz

Kurz vorm Ortseingang Branitz | Nun ist es bis zum Branitzer Park nicht mehr weit.

Cube AMS 125 an Tourismus-Information (Tafel) im Branitzer Park

Das nenne ich mal optisch ansprechend. An so ziemlich jeden Eingang zum Branitzer Park steht solch eine Informationstafel

Pyramide Branitzer Park Cottbus

Die Pyramide im Branitzer Park dürfte das Markenzeichen dieses Landschaftsparks sein.

Zur Tour allgmein

Hinzu sind es von Cottbus Ströbitz bis Gallinchen erst mal zehn Kilometer Stadtverkehr bis ich Ruhe habe und die Fahrt genießen kann. Dann sind es noch weitere fünf Kilometer, bis der Rundweg um die Talsperre Spremberg erreicht ist. An guten Tagen brauche ich inklusive Stadtverkehr für die ersten 15 Kilometer bis zum Rundweg 35 Minuten und um den Stausee für die ca. 19,5 km gerade mal 36 min. Fahre ich die Runde im Uhrzeigersinn ab, so ist es für mich angenehmer, weil hier die Anstiege nicht so hart ausfallen und ich die 8% Gefälle von Sellessen nach Bühlow mitnehmen kann.

Wenn ich es knackig mag und vorrangig aus Trainingszwecken unterwegs bin, dann fahre ich die Runde andersherum. Dann sind die 8% Anstieg bei Sellessen, die man als Radler nicht fahren sollte (es gibt ne Umleitung), für mich der Indikator schlechthin, wie gut ich in Form bin. Solange eine 3 an erster Stelle auf dem Computer steht ist die Welt für mich in Ordnung. Und wenn ich oben in Sellessen nicht übersäuert bin und das Tempo nicht abfällt, dann werde ich sogar gierig nach mehr…

Wenn ich über Frauendorf, Kiekebusch, Branitz und Sandow zurückfahre sind es am Ende gut 50,8 km. An guten Tagen vergehen inkl. Stadtverkehr und grüner Welle nicht mal 105 min. Wenn mal gar nichts gelingen will bin ich auch gut und gerne 130 min oder noch ein wenig länger unterwegs.

Viele Grüße von Stefan Heidrich

Meine Bikes: CUBE AMS 125 und Poison Ethanol

P.S.: Immer eine Hand am Lenker lassen!

Aphorismus der Woche | KW 10-2011

Eine Folge konsequenter Augenblicke ist immer eine Art von Ewigkeit selbst
(Goethe)

Viele Grüße von Stefan Heidrich

Meine Bikes: CUBE AMS 125 und Poison Ethanol

P.S.: Immer eine Hand am Lenker lassen!

Test DT Swiss XRC 180

DT Swiss XRC 180 – Resumée eines Dauertests

Die MTB Laufräder XRC 180 von DT Swiss wurden als OEM Produkt für CUBE gebaut. Es handelt sich hierbei um die Kombination aus DT 370 Disc Naben, DT-Competition Speichen, DT X455 Disc Felgen und DT Pro Lock Nippeln welche quasi nur umgelabelt wurden.

DT Swiss XRC 180 Laufräder mit Schwalbe Racing Ralph 2,25 , Schwalbe SV 14 Schläuchen; Shimano SLX CS-HG80-9 Kassette (11-28) und Magura SL 6-loch Bremsscheiben - VR 203mm und HR 180mm

DT Swiss XRC 180 Laufräder. Konfiguration mit Schwalbe Racing Ralph 2,25 , Shimano SLX Kassette (CS-HG80-9; 11-28), Magura SL 6-loch Bremsscheiben – VR 203mm & HR 180mm, Sigma Speichenmagnet, sowie Schwalbe SV 14 Schläuchen.

Preis

Da die DT Swiss XRC 180 offiziell nicht im Aftermarket angeboten wurden kann kein UVP genannt werden. Kalkuliert man hingegen mit den Preisen der Einzelteile die im Aftermarket erhältlich sind, so liegen die Laufräder im Bereich von 250 bis 300 €.

Gewicht

So wie die Laufräder abgebildet bzw. fahrfertig konfiguriert sind wiegen sie zusammen 3855 gramm. Hinzu kommen noch die Schnellspanner mit 62g fürs HR und 57g fürs VR. Macht zusammen mit den Rädern 3974 Gramm. Nackt wiegen die DT XRC 180 1949 gramm.

Die Auflistung im Detail:

  • Gewicht DT Swiss XRC 180 Vorderrad: 853g
  • Nabe DT 370 Disc VR: 190g
  • Felge DT Swiss X455 Disc: 455g
  • Speichen & Nippel VR: 208g
  • Gewicht DT Swiss XRC 180 Hinterrad: 1096g
  • Nabe DT 370 Disc HR: 410g
  • Felge DT Swiss X455 Disc: 455g
  • Speichen & Nippel HR: 231g

Zugegeben sind sie nicht sonderlich leicht. Doch dafür gab es bis jetzt keine Probleme.

Rundlauf – Qualität

Der Rundlauf ist sehr gut. Kurze Zeit nach dem Kauf habe ich die Räder in einen Zentrierständer gespannt und den Rundlauf nachgeprüft. Es gab nichts auszusetzen. Die Felge läuft nicht nur rund, sondern auch mittig.

Haltbarkeit – Zuverlässigeit

Die eben beschriebene Einspeichqualität ist Grundlage für ein sorgenfreies Laufrad. Die DT Swiss XRC 180 wurden bislang über 18000 Kilometer bewegt und es musste bislang nur einmal leicht nachzentriert werden. Hohe und gleichmäßige Speichenspannung, sowie die verbauten DT-Prolock Nippel sind sicher der Grund dafür.

Die Schnellspanner sind ordentlich verarbeitet, nicht zu schwer und leicht zu bedienen. Sie halten die Achse im Ausfallende auch bei stärkeren Bremsungen bzw. bei stärkerem Antritt. Nach meinem Empfinden könnten diese jedoch noch etwas kräftiger sein. Wer mehr Steifigkeit wünscht nimmt eben die Schnellspanner von Shimano.

Zuverlässigkeit – Lager

In den Naben sind Industrie / Rillenkugellager verbaut. Die Kugellager im Vorderrad laufen im Prinzip noch wie am ersten Tag. Die Lager im Hinterrad mussten hingegen nach etwa 15000km schon gewechselt werden (Bis auf das Zylinderrollenlager hinter den Sperrklinken zwischen Freilaufkörper und Nabe) . Gerade das Lager im Rotor wird durch den Kettenzug extrem belastet. Weitere Gründe für den nötigen Wechsel der Kugellager sind außerdem das insgesamt höhrere Gewicht welches auf dem Hinterrrad lastet, sowie der Einsatz der Räder neben Regen bei Schnee, Eis, Matsch und auf gelaugter Straße. Zudem bekommt ja das Hinterrad vom Vorderrad alles ab. 15000km Laufleistung für die Kugellager im HR sind dafür absolut in Ordnung.

Der Wechsel der Kugellager war relativ einfach. Zudem konnte ich auf das Werkzeug verzichten, welches DT-Swiss im Service-Dokument zu den 370 Disc Naben angab.

Fazit

DT-Swiss steht für Qualität. Das merkt man auch bei den XRC 180. Auch die Qualität der serienmäßig verbauten Lager in den Naben (DT 370 Disc) überzeugt. Das Gewicht könnte niedriger sein. Doch dafür stecken die XRC 180 einiges weg und nachzuzentrieren gibt es bei artgerechtem Einsatz sehr wenig. Ich würde diese Räder wieder kaufen.

Weitere Infos

Die Liste über die Ersatzlager ist hier zu finden: Liste Ersatz-Kugellager DT Swiss XRC 180

Wie die Kugellager gewechselt werden erklärt DT-Swiss ausführlich. Die Anleitung zum Kugellagerwechsel für die XRC 180 / DT 370 Naben kann hier von DT Swiss direkt heruntergeladen werden (geänderte Version ab 2011): DT 370 / Onyx / Cerit.pdf (2MB)
Die “alte” Anleitung ist hier zu finden: DT 370.pdf (2MB)

Wie das Kugellager im Freilauf / Rotor der DT XRC 180/ DT370 Nabe gewechselt und gewartet wird habe ich hier dokumentiert: DT XRC 180 | Wechsel Lager Freilauf

Viele Grüße von Stefan Heidrich

Meine Bikes: CUBE AMS 125 und Poison Ethanol

P.S.: Immer eine Hand am Lenker lassen!

Magura Bremsbelag / Bremsklotz 6.1 / 6.2 von Louise, Marta & Julie HP | Wechseln – Ausbauen | Anleitung

Wie werden Magura Bremsbeläge / Bremsklötze gewechselt bzw. ausgebaut?

Für die Magura Scheibenbremsen Louise ab 2007, die Marta ab 2009 und JULIE HP erkläre ich diesmal, wie die Bremsbeläge bzw. Bremsklötze ausgebaut / gewechselt werden. Die Bremszangen / Bremssättel unterscheiden sich zwar optisch, aber bei diesen drei Modellen verbaut Magura die gleichen Bremsbeläge (6.1 bzw. 6.2). Der Bereich der Bremsbeläge ist also bei allen drei Modellen nahezu identisch.

Gleich vorweg: Das Laufrad muss zum Wechsel der Bremsbeläge / Bremsklötze auf jeden Fall ausgebaut werden.

Pate steht in dieser Beschreibung die Bremszange der Magura Louise von 2007.

Bremszange / Nehmer Magura Louise von 2007

Nehmer / Bremszange Magura Louise – Modell 2007

Magura Louise Bremsbelag / Bremsklotz wechseln. Kleine Schraube wählen!

Die kleine Schraube (grüner Pfeil) ist zum Sichern der Bremsbeläge / Bremsklötze verantwortlich. Die Belaghalteschraube wird mit einem 2mm Inbusschlüssel gelöst. Für den erstmaligen Wechsel empfiehlt sich ein Schlüssel mit griffigen Hebel. Dass hier nur ein hochwertiger 2mm – Innensechskantschlüssel verwendet wird versteht sich hoffentlich auch von selbst – ne?

Unbedingt darauf achten, dass die Sicherungsschraube für die Bremsbeläge / Bremsklötze nicht mit der größeren Verschlussschraube verwechselt wird. Ansonsten kann Öl aus der Bremszange austreten und die Bremse darf dann neu befüllt und entlüftet werden. Im schlimmsten Fall läuft Öl auf die Bremsbeläge / Bremsklötze, womit diese dann unbrauchbar werden.

Entfernen der Belag-Sicherungsschraube aus der Magura Louise Bremszange

Magura Belaghalteschraube aus der Bremszange / dem Nehmer entfernen.

Magura Bremsbeläge um ca. 90° in der Zange drehen.

Bild 4: Die Bremsbeläge / Bremsklötze an der Öse greifen und wie abgebildet um etwa 90° drehen (Pfeil!)

Magura Bremsbeläge um ca. 90° im Nehmer drehen.

Bild 5: Die Bremsbeläge an der Öse greifen und wie abgebildet um etwa 90° drehen (Pfeil!). Die Bremsbeläge können nicht herausfallen, weil diese magnetisch am Bremskolben gehalten werden.

Magura 6.1 Bremsbelag aus der Zange herausziehen.

Wie abgebildet wird nun der Bremsbelag / Bremsklotz aus dem Nehmer bzw. Bremssattel entfernt.

Entfernter Magura Bremsbelag 6.1 in der Hand

Entfernte Magura Bremsbeläge (6.1)…

…und wie bekomme ich die wieder rein?

Natürlich in umgekehrter Reihenfolge! – Ich will mal nicht so sein…

Magura Bremsbelag in die Bremszange einsetzen

Den Bremsbelag wie abgebildet in den Nehmer / den Bremssattel einsetzen.

Magura 6.1 Bremsbelag / Bremsklotz in Betriebsposition drehen

Bremsbelag in ´´Betriebsposition´´ drehen.

Bremsbeläge mit Schraube sichern

Nun werden die Beläge bzw. Bremsklötze wieder mit der Sicherungsschraube gesichert. Wenn noch genug Schraubensicherung auf dem Gewinde der Schraube vorhanden ist, dann kann diese im Prinzip noch mal verwendet werden. Ansonsten neue Schraubensicherung (mittelfest) auftragen oder eine neue Belaghalteschraube kaufen (2er Pack ca. 3€)

In der Regel wird zu einer neuen Schraube geraten, weil da der Schraubenkopf noch keinem Werkzeug bzw. die Schraube selbst noch keinem Verschleiß ausgesetzt wurde. Einem Satz originaler Magura Bremsbeläge liegt eh eine neue Schraube bei.

Wichtiger Hinweis: Die Belaghalteschraube / Sicherungsschraube nicht bis zum Anschlag anbrummen! Die Spitze sollte gerade aus dem Gewinde der Bremszange herausragen und die Schraube sich noch ein wenig – etwa halbe Umdrehung bis zum Anschlag – drehen lassen. Wird die Schraube zu fest angebrummt, dann lässt diese sich beim nächsten anstehenden Wechsel der Bremsbeläge möglicherweise nicht mehr entfernen.

Der 2-mm Schraubenkopf wird dann schnell rundgedreht. Es ist sehr fraglich, ob bei einer knapp 2,5mm starken Schraube ein Ausdreher noch helfen kann. Es ist in meinem Bekanntenkreis schon vorgekommen, dass ein neuer Nehmer fällig wurde…

Für alle, die es ggf. dann noch mit Ausdrehen probieren möchten, wenn sie denn einen solch kleinen Ausdreher zur Hand haben, empfehle ich folgende Anleitung (Externer Link):Anleitung Schrauben ausdrehen (Volvoniacs.org)

Zu guter Letzt sei noch gesagt: Wer sich den Wechsel der Bremsbeläge nicht zutraut und keinen Bekannten kennt, der sich damit auskennt, der kommt um einen Werkstattbesuch nich umhin. Ich übernehme keine Haftung für Schäden bzw. Folgeschäden, die auf dem fehlerhaften Wechsel der Beläge auf Grundlage dieses Beitrags zurückzuführen sind.

Viele Grüße von Stefan Heidrich

Meine Bikes: CUBE AMS 125 und Poison Ethanol

P.S.: Immer eine Hand am Lenker lassen!

Aphorismus der Woche | KW 9 2011

Wir alle wissen, was wir unserem Vaterland schulden. Das Finanzamt teilt es uns mit.
(Robert Lembke, dt. Showmaster, 1913-1989)

Viele Grüße von Stefan Heidrich

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