geschrieben von Spreebiker am 06.Februar 2011 - 19:59
Hier dokumentiere ich, wie der Freilauf von gängigen Shimano Naben abgebaut bzw. gewechselt wird. Ich konzentriere mich hierbei auf die Naben der Mountainbike – Gruppen. Die Unterschiede zu den Rennradnaben von Shimano dürften nicht all zu groß sein.
Durch Weiterentwicklung und technischen Optimierung hat Shimano im Zuge der Modellpflege der einzelnen Gruppen in den letzten Jahren den Dichtungsmechanismus verbessert. U.a. ersetzt Shimano bei den neueren Generationen der Naben die Staubkappen aus weichen Gummi gegen formstabilere Kunststoffkappen. Der Grund ist, dass im Laufe der Zeit bei den Gummikappen sich die Weichmacher gelöst haben und die Kappen somit porös bzw. brüchig geworden sind. Einzig die Scheibenbremsnaben mit 6-loch-Aufnahme verwenden bislang das “alte” Patent.
Schon mal vorweg: Die Kassette bzw. die Ritzel müssen auf jeden Fall von den Shimano Naben demontiert werden. Konus und Anschlag auf der Freilaufseite der Nabe bleiben vom Werkzeug unangetastet. Ohne Konusschlüssel (Schlüsselweite Shimano Konus am Hinterrrad i.d.R. 15 & 17 mm) braucht man das Ganze erst gar nicht anfangen. Die gezeigten Konusschlüssel (TL-HS20) von Shimano kosten nur ein paar Euro.
Zum Lösen des Shimano Freilaufs / Rotors: i.d.R. ein 10mm Inbusschlüssel. Bei neueren Modellen wie der XT-Nabe FH-M775-S: Einen 12mm Inbusschlüssel bereithalten.
Den Anfang macht das “neue” Patent. Hier zeige ich, wie der XT Freilauf / XT Rotor demontiert wird. Pate steht eine Shimano XT Disc Centerlock Nabe Typ FH-M775-S:

Einen 5mm Innensechskant-Schlüssel, sowie einen 17mm Konusschlüssel nehmen. Konusschlüssel auf den linken Naben-Konus ansetzen, halten und mit dem 5mm Inbus-Schlüssel den linken Anschlag lösen.
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Nun werden der linke Anschlag und Konus von der Achse geschraubt.
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Nun wird die Achse zu rechten Seite entfernt. Man kann die rechten Lagerkugeln entfernen, aber man muss nicht. Wenn doch ein paar Kugeln schon rausgefallen sind, dann mit einem Gabelschlüssel den Dichtring vorsichtig raus hebeln und alle übrigen Kugeln entnehmen. Kugeln und Dichtring in eine kleine Schale legen, damit nichts verloren geht!
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Nun wird die Schraube, welche den XT Freilauf fixiert mit einem 12mm Inbus Schlüssel gelöst. Aufgrund des aufzubringenden Drejmoments ist darauf achten, dass ein Schlüssel mit ausreichend langem Hebel (ca. 15 cm) benutzt wird. Ist die Schraube gelöst, so kann der XT Freilauf / XT Rotor entnommen werden. Übrigens: Wenn die Nabe noch nicht verbaut ist wird der Wechsel nahezu zu einem hoffnungslosen Unterfangen, weil der Hebel zum Gegenhalten fehlt. Jegliches Ansetzen mit einer Zange am Nabenkörper sollte vermieden werden. Alternativ und schonend müsste es mit einem Ölfilterschlüssel funktionieren.
Nun die Fortsetzung mit dem “alten” Patent und dem Deore Freilauf / Deore Rotor. Pate stand eine Shimano Deore Nabe des Typs FH-M510:
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Zuerst wird die Staubkappe mit einem kleinen Schlitz – Schraubendreher oder ähnlichem entfernt.
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Nun werden der Anschlag (Schlüsselweite 17mm) und der Konus (Schlüsselweite 15 mm) mit einem Konusschlüssel voneinander gelöst und von der Achse geschraubt. Darauf achten, dass Anschlag, Haltescheibe für die Staubkappe, Distanzscheibe und Konus in der entsprechenden Reihenfolge am Ende auch wieder montiert werden.
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Nun die Achse zur rechten Seite aus der Nabe entfernen.
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Jetzt wird auf der Freilaufseite die Dichtscheibe mit einem Gabelschlüssel oder Schraubendreher vorsichtig entfernt. Darauf achten, wie rum die Scheibe eingesetzt ist! Nun die Kugeln entfernen (i.d.R. 9 Stück) und alles in einem Schälchen “an einem sicheren Ort” verwahren, bevor später die Sucherei los geht.
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Nach dem Entfernen des Lagers mit einem 10mm Inbusschlüssel (mit langem Hebel!) die Schraube vom Freilauf lösen.
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Das ist eine Freilaufschraube.
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So sieht es aus, wenn der Freilauf demontiert ist.
Na, bekommt man auch alles wieder zusammen?
Wem dieser Werkstatt Bericht / Workshop Bericht gefallen hat, der ist dazu aufgefordert, ein Kommentar zu hinterlassen.
Viele Grüße von Stefan Heidrich
Meine Bikes: CUBE AMS 125 und Poison Ethanol
P.S.: Immer eine Hand am Lenker lassen!
Schlagwörter: service
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geschrieben von Spreebiker am 06.Februar 2011 - 09:52
Gestatten? Mein Name ist Stefan Heidrich aka Spreebiker und hier stelle ich Ihnen vor, wer ich bin, was ich so (gerne) mache, was ich kann und was ich noch können möchte.
Etwas zu mir:
Geboren wurde ich am 18.März 1984 in Königs Wusterhausen. Gegenwärtig wohnhaft bin ich in Cottbus Ströbitz und in Königs Wusterhausen.

Meine Kindheit habe ich in Niederlehme, Wildau, Berlin und wieder Wildau verbracht. In Berlin und Wildau besuchte ich die Grundschule. Dann wechselte ich mit der 7. Klassenstufe auf das Humboldt- Gymnasium Eichwalde, wo ich auch erfolgreich mein Abitur abgelegt habe. Seit dem Jahr 2004 bin ich Student an der BTU Cottbus. Während ich für meinen Bachelor-Abschluss in BWL noch ein brauchbare Bachelorarbeit suche habe ich mich entschieden, auch noch in eBusiness einen Bachelor-Abschluss anzustreben.
Meine Leidenschaft
Meine große Leidenschaft ist das Radfahren – Denn wo habe ich sonst Sport und Technik zusammen und tue dabei noch was für meine Gesundheit?
Angefangen hat alles mit Mountainbiking im Jahr 1999. Damals war es für mich schon ein Fortschritt, als ich mein ATB von Cantileverbremsen auf V-Brakes umgerüstet habe. Im Jahr 2001 musste dann ein neuer Rahmen her und so ging es dann richtig los. Weil die Ansprüche mit der Zeit gestiegen sind, habe ich im Frühjahr 2009 mein selbstaufgebautes CUBE Attention verkauft und mir dann das CUBE AMS (125 PRO XT Louise) gegönnt. Ich bin also von Hardtail auf Fully umgestiegen.
In der Zukunft möchte ich mich außerdem der Faszination Rennrad und Trekkingrad widmen.
Übrigens: Seit meiner Jugend übernehme ich den Aufbau, die Wartung und Reparatur meiner Bikes selbst. Dazu gehört auch, dass ich die Lager in den Drehgelenken des CUBE AMS selber wechsle und auch bei Federgabel und Dämpfer den nötigen Service selbst durchführe. Stets nach dem Motto: “Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott.”
Darüber hinaus bin ich bekennender Zeitungs- und Zeitschriftenleser, und daher seit einigen Jahren treuer Abonnent der Wochenzeitung DIE ZEIT und der Zeitschrift National Geographic.
So, das soll es gewesen sein..
kurzer Lebenslauf
- NAME – Stefan Heidrich
- WOHNHAFT – Cottbus & Königs Wusterhausen
- EMAIL – spreebiker [at] gmail.com
- GEBURTSDATUM – 18.03.1984
- GEBURTSORT- Königs Wusterhausen
Schulbildung und Ausbildung
- 1991 – 1995 – 5. Grundschule Berlin Marzahn
- 1995 – 1997 – Grundschule Wildau
- 1997 – 2004 – Humboldt – Gymnasium Eichwalde
- seit 2004 – BTU Cottbus
- ANGESTREBTER ABSCHLUSS – Betriebswirtschaftslehre (Bachelor), eBusiness (Bachelor)
- PRAKTIKA – Behrendt Elektro GmbH, Cottbus & Lichthaus Mösch, Berlin
- INTERESSEN – Radfahren und -Reisen, Spielfilme, Electro – Musik, Zeitungen / Zeitschriften
- Besonderheiten – Hohe Auffassungsgabe, Lernbereitschaft, Flexibilität
Fremdsprachenkenntnisse
- Englisch (Verstehen: Gut bis sehr gut | Schreiben: Gut | Sprechen: Befriedigend bis Gut )
- Arabisch – mehrere Semester Sprachkurs an der Uni und gegenwärtig dabei, meine Kenntnisse in kleinen Schritten wieder zu erlangen und zu erweitern
- Polnisch – die ersten einfachen Sätze und Vokabeln schaffe ich schon frei zu verstehen, zu sprechen und zu schreiben
Was ich biete:
- Betriebswirtschaftliche Ausbildung im Energiemanagement
- Gewerbeschein
- Gesundheitszeugnis
- Fahrerlaubnis: Klassen B, M, L
- und einiges mehr…
Promotion – Meine Präferenzen
- Salespromotion
- Merchandising
- Verkostung
- Sampling
- Supervisor
- Interviewer
- Leasing-Außendienstler
Promotion – ausgewählte Referenzen – chronologisch absteigend
- Jeko Marketing – Marktforschung
- SOK-Promotion/Ivonor – Verkostung und Beratung Mokarabia
- ewp / DoIt – Fachberatung Bosch Kleingeräte
- WeCan – Beratung Blauworld
- Roth & Lorenz – Coca Cola
Onlinesktor – Präferenzen
- Suchmaschinenoptimierung
- Suchmaschinenmarketing
- Contentpflege
- Webanalyse
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geschrieben von Spreebiker am 05.Februar 2011 - 23:02
Das erste mal, dass ich das Lager im Rotor / Freilaufkörper der DT 370 disc Nabe gewechselt habe war nach 15000 Kilometern. Serienmäßig war in meiner DT 370 disc Nabe im Rotor ein Lager von SKA verbaut – 16100VV. Der Wechsel an sich ging mit dem richtigen Werkzeug und ein wenig Geschick ziemlich einfach von statten.
Die DT 370 Disc Naben wurden auch in dem OEM Laufradsatz DT-SWISS XRC 180 verbaut, den ich an meinem CUBE AMS fahre. Die Naben sind also nur umgelabelt. Genauso wie die Felgen DT SWISS X455 DISC.
Wer also die Kombination aus DT 370 Disc Naben, DT Competition Speichen, DT Pro Lock Nippeln und DT X 455 disc Felgen angeboten bekommt, der bekommt quasi einen XRC 180 Laufradsatz.
Leider konnte ich damals bei keinem Händler für Kugellager das gleiche Lager von SKA bzw. ein Substitut auftreiben. Daher musste ich mich mit einem No-Name Produkt für 2,30€ zufrieden geben.
Erwartungsgemäß fing dieses Lager schon nach 2000km an rau zu laufen. Zumal genau dieses Lager aufgrund der Antriebseinflüsse am stärksten von allen Vier in der Hinterradnabe belastet wird.
Heute habe ich mal den Nerv gehabt um zu sehen, ob ich den Tod des Lagers noch ein wenig hinauszögern kann. Heißt: Eine neue Fettpackung spendieren
Nach dem Ausbau des Freilaufkörpers konnte es los gehen.
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Nach dem Entfernen des Rotors von der Nabe muss zuerst einmal der Seegering entfernt werden. Dazu dient eine Seegeringzange für Innensicherung.
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Nun wird der Rotor umgedreht. Man nehme ein handelsübliches Verschlusswerkzeug (Hier das von ELDI) für Steck- Cassetten, setze es mit dem Sechskant – ideal ist eine Größe von 21mm – aufs Lager und schlage nun mit einem Gummihammer kräftig auf das Werkzeug. Das Lager ist nach wenigen Schlägen draußen. Als Unterlage dient bei mir das Cyclus Innenlagerwerkzeug für FAG – Lager. Dieses ist auf der Innenseite konisch. So kann ich den Rotor mit der Außenseite draufsetzen und das Lager fällt in den Hohlraum.
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Nun ist das Kugellager 16100 draußen und ich setze vorsichtig mit einem Phasenprüfer (alternativ geht auch Madenzieher) an der Dichtung an, um diese herauszuhebeln. Das geht ziemlich leicht. Allerdings ist darauf zu achten, dass der Dichtring nicht beschädigt wird.
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Kein Wunder, warum das Lager rau lief: Ein wenig Fett war noch vorhanden, doch Wasser und Rost waren schon eifrig dabei dem Lager zuzusetzen. – “Allerhöchste Eisenbahn!”
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Ich hatte nur Brunox zum Entrosten. WD-40 tut es natürlich auch. Eine gute Alternative ist Waschbenzin.
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“Middem Öl nich sparsam sein” – Gleiches gilt auch für Lagerfett. Das Galli Fett hat gute Fließeigenschaften und sollte nach ein paar Drehungen in jeden noch so kleinen Hohlraum vorgedrungen sein.
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Nach dem die Dichtringe wieder in das Lager eingesetzt wurden kann dieses nun in den Freilaufkörper / Rotor der DT 370 Nabe geschlagen werden. Damit das Lager ohne viel Kraft eingetrieben werden kann: Einfach ein wenig Fett auf die Innenseite des Rotors. Nach wenigen Schlägen sitzt das Lager wieder an seinen Platz. Nun noch mit ein wenig Geschick den Seegering einsetzen und dann den Rotor montieren.
Es ist zwar nicht mehr neu, aber es hört sich jetzt schon viel freundlicher an. Immerhin; denn schließlich kostet ja ein neuer Rotor inklusive Lager für die DT 370 Nabe 28€. Ich werde noch mal recherchieren, ob es doch noch irgendwo gute Lager gibt. Meinetwegen braucht es nur einseitig gedichtet sein. Kommt die offene Seite eben nach Innen und ich kann dann nachfetten ohne das Lager auszubauen.
Vielleicht kann der Eine oder Andere (der genauso verrückt ist wie ich) mit diesem kleinen Bericht was anfangen.
Wenn ich mir die gleiche Nabe noch mal kaufen sollte, so werde ich dem Lager schon viel eher neues Fett gönnen. Genauso wie dem auf der linken Seite der Nabe.
Übrigens: Die Lager an der Vorderradnabe laufen nach gut 18000 Kilometern immer noch wie am ersten Tag.
Viele Grüße von Stefan
Eine ausführliche Anleitung zum Lagertausch ist auf der Seite von DT SWISS im Servicebereich zu finden: DT 370.pdf
Viele Grüße von Stefan Heidrich
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geschrieben von Spreebiker am 05.Februar 2011 - 14:02
Wenn es einen Gott gibt, muß der Atheismus ihm wie eine geringere Beleidigung vorkommen als die Religion.
(Edmund & Jules de Goncourt, frz. Schriftsteller, 1822-1896 / 1830-1870)
Viele Grüße von Stefan Heidrich
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geschrieben von Spreebiker am 03.Februar 2011 - 17:50
Mein Custommade – Aufbau / – Projekt auf Grundlage des Poison Ethanol Rahmens. Hier die ersten kommentierten Bilder. Die gezeigte Konfiguration gibt den Stand vom 20.Januar 2011 wieder.
Optik und Konfiguration mögen sicher nicht jeden Geschmack treffen, doch Funktion und Zuverlässigkeit stehen an erster Stelle.
Vorderansicht | An der Spreebrücke Bräsinchen
Seitenansicht | Bräsinchen nördlich Stausee Spremberg
Nahansicht | Bräsinchen südlich Cottbus
Scheinwerfer | Busch + Müller Lumotec IQ CYO R Senso Plus LED 175QRSND 40 lux
Steuersatz | Acros Ai-03
Viele Grüße von Stefan Heidrich
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geschrieben von Spreebiker am 30.Januar 2011 - 14:33
Als ich heute gegen 10 Uhr los gemacht habe hatten wir -6°C. Gestört hat mich das allerdings nicht. Vielmehr hatte der heutige Vormittag einen besonderen Reiz: Die Sonne hat sich richtig viel Mühe gegeben und der mit Reif bedeckten Landschaft etwas Erhabenes gegeben. So war es auch kein Wunder, dass sehr viel Hobbyphotographen draußen waren um die Schönheit und den Zauber der Natur festzuhalten. Ich persönlich hätte jeden Kilometer anhalten und Bilder machen können. Gerade die Spreewiesen zwischen Cottbus Saspow und Döbbrick am Anfang meiner Fahrt habe ich in einer völlig neuen Perspektive betrachten dürfen. Zeit für Bilder war da nicht, weil ich mich ein paar Radfahrern vom RSC Cottbus für ein paar Kilometer angeschlossen habe. Außerdem sollte jeder bei dem bombigen Winterwetter selber raus!
Eine kleine Auswahl möchte ich dem Leser aber doch zeigen:

Spree zwischen Fehrow und Schmogrow in mit Reif bekleideter Winterlandschaft

Cube Ams am Spreeradweg (selbe Stelle zwischen Fehrow und Schmogrow)

Spree zwischen Fehrow und Schmogrow in mit Reif bekleideter Winterlandschaft

Reif bedeckte Holzbrücke zwischen Spreeradweg und Bismarckturm

Andersherum in Froschperspektive
Letztendlich bleibt noch zu sagen, dass Minustemperaturen trotz Sonnenschein und sehr wenig Wind vom Fahrer einiges abverlangen. Das Tempo, welches im Sommer ganz relaxt gefahren wird ist nunmehr wesentlich schwerer zu halten.
Insgesamt war es eine schöne Tour. Es ging von Ströbitz nach Saspow, dann den Spreeradweg über Döbbrick und Maiberg bis Burg. Von Burg ging es über Vetschau zurück nach Ströbitz.
Strecke: 58,7 km
Fahrzeit: 2:09:14
V-max: 43,82
Bekleidung: Oberhalb Craft Pro Zero Xtreme, Achselshirt und Gore Xenon Langarmtrikot. Hose: Gore Windstopper Contest lang und Beinlinge. Schuhe: Northwave Celsius. Die Beinlinge habe ich über den Stiefelschaft gezogen, damit auch keine Kälte hineinkriecht. Handschuhe: Vaude Estanco (gefüttert). Sonstiges: Helmuntermütze.
Viele Grüße von Stefan
Weitere Bilder zum CUBE AMS gibt es hier:CUBE AMS
Viele Grüße von Stefan Heidrich
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Schlagwörter: tour
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geschrieben von Spreebiker am 29.Januar 2011 - 22:11
Endliche Wochenende! – Noch dazu Bombenwetter. Ich konnte nicht anders und habe nach zwei langen Wochen meinen Würfel – also das Cube Ams – wieder draußen auf einer Tour bewegt. Los ging es gegen halb zwölf Richtung Klein Ströbitz über Kolkwitz und Putgolla zur Koselmühle. Dann weiter über Koschendorf, Siewisch nach Drebkau.
In Drebkau hätte es dann beinahe gekracht: Am Straßenrand auf der anderen Seite unterhalten sich zwei Leute und einer hat seinen Hund dabei, der natürlich nicht angeleint war. Plötzlich kam das Mistvieh von links rübergerannt und hat mich angemacht. Ohne einen reflexartigen Schwenker wär der Hund unter meinem Leichtbau-Panzer platt gewesen – was solls, ich habe nur geflucht und die Flucht ergriffen.
Wenig später hatte sich alles wieder beruhigt und ich bin gemütlich die Landstraße (ja, gemütlich!) über Jehserig nach Rehnsdorf gefahren. Es ging auch gar nicht anders, weil von rechts der Wind nicht zu schwach bließ. Ab Rehnsdorf war es dann nach Auras anders: Rückenwind und gut Tempo. Bis nach Groß Oßnig lief es dann wieder gemütlicher, wie auch die letzten 13 Kilometer. Die konnte ich jedoch bei leichtem Rückenwind über Frauendorf und Branitz nach Stöbitz relaxt zurücklegen – so habe ich es gerne!
Fazit: Es war mit etwa 2°C recht kühl, aber die Sonne hat mich warm gehalten und dafür gesorgt, dass ich die Fahrt genießen konnte. Hin und wieder kam mir mal ein Radfahrer entgegen und man hat sich mit dem typischen Bikergruß gegrüßt.
Bekleidet war ich mit: Oberhalb: Craft Pro Zero Extreme Untershirt und darüber das Gore Langarm-Trikot Xenon mit Thermofutter. Hose: Gore Windstopper Contest. Schuhe: Meine leichten Sidi Sommerschuhe, aber dafür zwei paar Thermo Bike-Socken (Löffler und Gore). Handschuhe: Laufhandschuhe. Wenn man sich bewegt und nicht zu lange stehen bleibt, ist man mit dieser Kombination sehr gut temperiert und bedient.
Strecke:50,75 km
Fahrzeit: 1:53:15
V-max:47,88 km/h – Schlussspurt bis zur Haustür

An der Koselmühle – Holzbrücke

An der Koselmühle – Mühlenrad

An der Koselmühle – Samstag & Sonntag geöffnet

Zwischen Harnischdorf und Groß Oßnig
Na? Gibt es Gefallen an dem einen oder anderen Bild dieser Tour?
Dann fleißig ein Kommentar schreiben
Weitere Bilder zum Cube AMS gibt es hier: CUBE AMS
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geschrieben von Spreebiker am 28.Januar 2011 - 23:04
Thomas Hebestreit ist der Teamchef des Mountainbike-Teams „Bike Planet“. Mit dem 36-jährigen Lehnitzer unterhielt sich Torsten Weigel über die Ziele und Hintergründe der Mannschaft.
MAZ: Ihr Team existiert mittlerweile seit zwei Jahren. Warum ist es in der Region so wenig bekannt?
Thomas Hebestreit: Dafür gibt es, denke ich, mehrere Ursachen. Interview lesen (www.maerkischeallgemeine.de)
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geschrieben von Spreebiker am 28.Januar 2011 - 19:22
Erste kleine “Ansammlung” von Shimano Bremsenteilen
Mit dabei sind fürs Erste der Bremshebel aus der Deore XT Baureihe BL-M740 & die V-Brake aus der Deore LX Gruppe BR-M580 mit den Kool Stop Tectonic Bremsbelägen. Auf die Waage gelegt und photographiert.
Bremshebel Shimano Deore XT BL-M740 | Gewicht: 79 gramm
V-Bremse Shimano Deore LX BR-M580 | Gewicht: 187 gramm (mit Kool Stop Tectonic Bremsbelägen)
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Schlagwörter: gewicht
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geschrieben von Spreebiker am 28.Januar 2011 - 14:54
Eine erste Auswahl von Aufnahmen, die jetzt mal nichts mit Fahrrad zu tun haben. Gut, ein Teil der Bilder ist während meiner Radfahrten entstanden. Das wars aber schon. Viel Spass!
Wolkenspiel bei Werben (zwischen Cottbus und Burg / Spreewald)
Sonnenuntergang bei Königs Wusterhausen
Gewitterwolken über Cottbus. Oder: Ruhe vor dem Sturm.
Kraftwerk Jänschwalde
Sonnenuntergang am Dolgensee bei Dolgenbrodt im September 2010
Sonnenuntergang an den Peitzer Teichen. Oder: Abendstimmung
Bootsanleger an der Dahme in Wildau
Hummel und Dahlien
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