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Test SKS Rennkompressor Orange Standpumpe | Review – Erfahrungsbericht mit persönlichen Eindrücken


Erfahrungen und Eindrücke mit der Standpumpe SKS Rennkompressor

Der SKS Rennkompressor ist schon lange ein Klassiker und im Radsport die Referenz. Dazu haben sicherlich die sehr gute Stabilität und die Pumpleistung beigetragen. Hier schildere ich meine persönlichen Eindrücke und Erfahrungen mit dieser Standpumpe.

Standpumpe SKS Rennkompressor

SKS Rennkompressor Orange Standpumpe – Luftpumpe

Preis

Der SKS Rennkompressor kostet UVP 59,99€. Im Handel ist er auch schon für 45€ zu haben. Sicherlich ist der Preis bei dieser Standpumpe erst mal eine Investition. Doch selbst wenn diese Standpumpe 59,99€ kostet ist sie jeden Cent wert. Es gibt vereinzelt auch noch eine Klassik Version des SKS Rennkompressors in grün und mit Stecker für Sclaverandventil / französisches Ventil bzw. Dunlopventil (das so genannte “Fahrradventil”) welcher dann etwa 70 Euro kostet.

Verarbeitung

Die Verarbeitung des SKS Rennkompressors ist zweifelsohne solide und funktionell. Optik und Haptik bestätigen dies. Sehr wenige Teile sind aus Kunststoff. Der SKS Rennkompressor will in erster Linie nicht schön, sondern zweckmäßig sein. Der Pumpzylinder ist ein Stahlrohr, der Standfuß besteht aus Stahlguss. Der ergonomische Griff ist aus Holz. Der Pumpkolben besteht aus Hartgummi.

Funktion

Dadurch dass beim SKS Rennkompressor alles auf Stabilität und Leistung ausgelegt ist schafft dieser Drücke bis zu 16 bar ohne vorher an der Hitze durch die hohen Drücke zu kollabieren. Die Standsicherheit ist ebenso nicht zu beklagen.

Der E.V.A Ventilanschluss (hat den fummeligen AVACS Stecker abgelöst) ist an sich ausgereift und für Autoventil, Sclaverandventil und Dunlopventil geeignet. Manchmal ist es allerdings nicht so einfach den E.V.A Anschluss so auf das Ventil zu setzen um dann Luft in den Schlauch / Reifen pumpen zu können. Das Hebelverhältnis des Klemmhebels könnte auch anders übersetzt werden. Unter Umständen braucht man viel Kraft in den Fingern um über den Hebel den E.V.A Ventilanschluss am Ventil festzuklemmen. Beim lösen des Hebels kann dieser auch mal in die Ausgangsposition schnellen – man braucht da also ein wenig Gefühl um sich nicht die Finger am Klemmhebel anzuhauen.

Was bereits in vielen Tests von den Redakteueren moniert wird ist der Manometer. Verbessert werden kann hier die Position und die Skalierung. Anstelle der Positionierung am Fuß wünsche ich mir diesen oftmals am oberen Ende das Stahlzylinders. Andererseits schützt die Positionierung des Manometers am Fuß besser vor Beschädigungen beim Transport oder Lagern in der Werkstatt. Selbst wenn der Manometer des SKS Rennkompressors über einen einstellbaren Soll-Zeiger verfügt, kann die Skalierung noch feiner und deutlicher werden.

Positiv hervorzuheben ist die Pumpleistung. Schmale Reifen sind mit wenigen Hüben ohne Probleme auf den gewünschten Druck gebracht. Selbst großvolumige Reifen / Schläuche bringt man zügig auf den gewünschten Druck. Weil das Pumpen beim SKS Rennkompressor so leicht von der Hand geht und dieser mehr verträgt als in der täglichen Praxis erreicht wird ist dieser im Radsport so beliebt.

Ein weiterer Grund für die Beliebtheit ist, dass jedes Teil vom SKS Rennkompressor als Ersatzteil erhältlich ist. Ist wider erwarten doch etwas an der Pumpe kaputt, so kann das entsprechende Teil nachbestellt werden.

Fazit

Der SKS Rennkompressor macht einfach seinen Job. So wie es sein soll. Er kann weitaus mehr Druck aufbringen, als in der Praxis erfordert. Die solide Bauweise macht ihn zudem sehr haltbar. Weil auch noch jedes einzelne Teil nachbestellt werden kann und der UVP von 59,99 € stimmt, kann ohne Sorge zugegriffen werden. Nicht umsonst gibt es den SKS Rennkompressor seit mehr als 40 Jahren und nicht umsonst ist dieser im Radsport so beliebt.

Credits

Zur Produktbeschreibung von SKS: Rennkompressor

Das PDF zum Nachbestellen des benötigten Ersatzteils: Rennkompressor Teile.pdf

Zur Startseite von SKS Germany

Aufruf

Welche Erfahrungen hat der Leser mit dieser Pumpe gesammelt? Was hat er dazu zu schreiben? Würde er diese ebenso weiterempfehlen?

KOMMENTARE SIND ERWÜNSCHT!

Viele Grüße von Stefan Heidrich

Meine Bikes: CUBE AMS 125 und Poison Ethanol

P.S.: Immer eine Hand am Lenker lassen!

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